Der Weg ist frei für einen deutschen 9/11

It's a maexotic world ...


Die Amerikaner hatten ihren 9/11 schon (immer mehr - zumeist natürlich Verschwörungstheoretiker - gehen von einem - zumindest teilweisen - "Insider Job" aus). Damit hatte die US-Regierung eine direkte Begründung, unter Hnweis auf eine massive Bedrohung, der geschockten Bevölkerung eine breite Palette von Restriktionen aufzuerlegen. Ein Grund, warum viele mittlerweile daran zweifeln, dass es wirklich so abgelaufen ist, wie es angeblich ist, ist die Tatsache, dass immer mehr Berichte an die Öffentlichkeit dringen, die zeigen, dass die US-Regierung schon im Vorfeld zu 9/11 verzweifelt nach Gründen gesucht hat das zu tun, was sie dann hinterher getan haben. Somit war der Terroranschlag zwar sehr schockierend und sehr traurig, aber dennoch nicht so ganz unwillkommen und vielleicht sogar dramaturgisch noch besser in Szene gerückt.

Andere Staaten haben mitgezogen (Grafik). Diese haben jedoch schon größere Schwierigkeiten das zu begründen. Schließlich sind/waren sie, bis auf ganz wenige Ausnahmen (London, Madrid, also Staaten der Achse der Guten), nicht direkt bedroht. Das ist für die vom Überwachungswahn geplagten und für die innere Sicherheit Zuständigen natürlich ein großes Problem. Also versuchen sie permanent die Bevölkerung mit fiktiven Terror-Bedrohungen auf Trapp zu halten, ein Vorgehen, das schon mehrmals in der Geschichte von Erfolg gekrönt war (so auch bei Hitler gegen Polen). In diesem Zug geraten auch schon mal 5-jährige oder 7-jährige Kinder in die Mühlen der Terrorbekämpfung. Dies ist umso tragischer, als die Beispiele zeigen, dass die Durchführung offensichtlich hirnlosen Beamten überlassen wird (nein, ich plane in absehbarer Zukunft keinen US-Aufenthalt).

Laut eines Berichts des Focus wird jetzt vom BKA ein neues Horror-Szenario skizziert: die PKK plant Anschläge, gegen deutsche Touristen in der Türkei und gegen unseren Innenminister Schäuble. Das ist quasi die Vorankündigung für einen möglichen deutschen 9/11. Natürlich ein triftiger Grund mit weiteren Überwachungen und Einschränkungen zu reagieren und diese zu legitimieren. Selbst reine Spekulationen sind ja ausreichend, kann man sich doch notfalls immer auf Geheimhaltung herrausreden.

Es stellt sich jetzt nur die Frage, wie weit sie gehen werden, um mit Nachdruck dem noch fiktiven Horror-Szenario einen Anstrich von Realität zu geben? Wird sich Schäuble in einem Insider Attentat opfern, um als Märtyrer in die Geschichte einzugehen und damit post mortem dafür zu sorgen, dass seine grundgesetzwidrigen, fehlgeleiteten und überzogenen Ansichten genug Legitimation und Rückhalt in der Bevölkerung erhalten?

Ich würde es ihm zutrauen - und ich finde das schockierend. Es zeigt mir, dass ich unseren Politikern wohl mittlerweile alles zutraue.

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