LEGOland

It's a maexotic world ...


Am Samstag haben wir uns meiner Nichte, meiner Schwester und meinem Schwager angeschlossen und das LEGOland besucht.

Wer bei LEGOland spontan an Miniaturnachbauten von bekannten Bauwerken oder markanten Stadtsilhouetten denkt - ja, das gibt es auch noch. Vorwiegend sind diese animierten Miniaturen an Deutschland und Bayern orientiert: Frankfurt, Berlin, Hamburg, Schloß Neuschwanstein, Münchner Flughafen und Fußballstadion - aber auch Holland oder Italien kommen nicht zu kurz.

Der Hauptaspekt liegt mittlerweile aber ganz klar auf Vergnügungspark. Dabei wird jedoch viel Wert darauf gelegt, dass die Fahrgeschäfte sich in die diversen LEGO Serien gut einfügen und es fehlen nirgends die aus LEGO-Steinen gefertigten Blickfänge.

Auch die Hintergrundinformation kommt nicht zu kurz und man kann sich in einem kurzen Film und einer anschließenden Mini-Werksbesichtigung über den Herstellungsprozeß von LEGO-Steinen informieren. An deren Ende steht natürlich eine Merchandising-Fläche (welche man themenbezogen im ganzen Park immer wieder findet). Dem konnten wir uns nicht entziehen und so haben eine LEGO-Steine Eiswürfelform und Schlüsselanhänger mit Indiana Jones und StarWars-Motiven (Trooper und R2D2) den Besitzer gewechselt.

Was ich am beeindruckendsten fand war die Bionicle Mining Area. Dort erhält man am Eingang eine Chipkarte, auf die man in verschiedenen Härtegraden (damit sowohl Kinder als auch Freaks ihren Spaß haben können) über einen Touchscreen Bewegungsabläufe speichern kann. Anschließend begibt man sich zu einarmigen Montagerobotern, an deren Arm zwei Bügelschalensitze montiert sind, läßt die Chipkarte einstecken und dann fährt der Roboter das Programm ab. Das kann man sich dann ungefähr so vorstellen, wie in diesem «robot arm ride» Video auf YouTube, wenn auch nicht soooo extrem. Ich habe noch ein Video gefunden, das ist allerdings nicht aus dem deutschen LEGOland und im Freien: «The Robot Coaster at Legoland».

Am allerbesten gefallen hat mir aber die Piraten-Planschabteilung. Bis zu 8 Leute besteigen ein "Piratenschiff". Diese sind mit Wasserkanonen ausgestattet, die in der Ausrichtung eingeschränkt sind und die man mit Handkurbeln zum Spritzen bringt. Die Schiffe fahren einen Zickzackkurs, so dass die Schiffe gegenseitig in Reichtweite kommen und Seegefechte durchführen können. Zusätzlich gibt es entlang des Weges zwei Forts mit Schießscharten, die ebenfalls mit den Wasserkanonen bestückt sind. Gegen Bezahlung kann man auch noch kleinere Schiffe mit Wasserkanonen fernsteueren und ebenfalls in die Gefechte einbringen. Gut, dass es so schönes Wetter war, so wurden die Klamotten wenigstens wieder halbwegs trocken. Shirts und Jeans können übrigens so naß werden, dass sie kein Wasser mehr aufnehmen und dieses dann einfach außen an der Kleidung runterläuft. Was den absoluten Suchtfaktor ausmacht, beschreiben wohl am besten die Äußerungen eines durchaus erwachsenen Kanoniers in einem der Forts: "nur noch ein Schiff, dann gehen wir", "auf die Hose, auf die Hose", "auf die Frisur, auf die Fönwelle", "nur noch ein Schiff, dann gehen wir" :-) Auch hierzu gibt es ein kurzes Video (nicht von mir :-) )

Ein sehr schöner Ausflug, nicht zuletzt ob des grandiosen Wetters und der Tatsache, dass an diesem Tag sehr wenig Menschen im Park unterwegs waren.

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