Andy Anderson (MMICTF) bewirbt sich um den Titel "Vollidiot des Monats"

It's a maexotic world ...


Animal Crossing: Let's Go To The City
beim Blumengiessen am Wasserfall
Achtung Kornelia!
Andy Anderson von der Mid-Missouri Internet Crimes Task Force glaubt seine unqualifizierte
"The equipment is real expensive and we cannot afford to buy all of the systems and do not have the resources either to examine all of the possibilities"

Meinung über das Spiel "Animal Crossing: City Folk" (oder auch "Animal Crossing Let's Go To The City") für die Wii zum Ausdruck bringen zu müssen:
"There is no reason an adult should have this game"

"Adults playing 'animal crossing' and similar games are likely doing it for the wrong reasons"
Natürlich sind alle Erwachsenen, die dieses Spiel besitzen und spielen, potentielle Kinderschänder, weil sie das nur tun, um darüber Kontakt zu Kindern aufzunehmen, die sie anschließend schänden wollen.

Ich kenne nun einige Erwachsene, einschließlich mir selbst, die AC:CF spielen. Wir spielen das Spiel, weil es einfach Spaß macht und weil wir es schon auf dem GameCube (ohne Online-Modus) und auf dem Nintendo DS geliebt haben. Ich denke, das ist ein ausreichender Grund dafür dieses Spiel zu besitzen und zu spielen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine(r) von denen ein(e) Pädophile(r) ist. Oh, und ja, ich spiele das Spiel manchmal über das Internet mit einem Kind, nämlich mit meiner Nichte. Mit Hilfe von WiiSpeak verbindet das zwei Punkte:

  1. wir können Spiel-Gegenstände austauschen (na ja, der Austausch läuft meist eher nur in eine Richtung :-) )
  2. es ersetzt quasi ein Telefonat
Dafür ist aber eine vorangehende telefonische Abstimmung nötig, denn ohne ein "geöffnetes Tor" kann man eine andere Stadt nicht betreten. Im Normalfall hat man sein Tor nicht offen, denn verliert bei einem geöffneten Tor die Wii die Verbindung zur Nintendo WiFi Connection, beendet sich das Spiel und man beginnt mit Spielstand der Öffnung des Tores (letzter Speicherstand) wieder (dient der Verhinderung von Cheating). Ein derartiger Verlust ist aber nichts, was man im normalen Spielbetrieb haben will, wenn man sich eine Stunde abgerackert hat, um alle Früchte zu ernten und zu verkaufen. Deshalb ist das Tor normalerweise auch geschlossen.

Nintendo hat sich zudem für den Online-Modus in diesem Spiel - wie übrigens auch in anderen Nintendo-Spielen - einige Hürden einfallen lassen:

  • über die "parental control" kann man den Zugang der Wii zum Internet blockieren und sie wird nur über einen Freischaltcode aktiviert. Ohne den Freischaltcode haben die Spiele keinen Internet-Modus
  • man muß pro Spieler einen sogenannten "friend code" beantragen, der über Nintendo generiert wird (Internetzugang nötig).
  • die "friend codes" beider Spieler müssen in der jeweils anderen Freundesliste eingetragen sein
  • eine Stadt kann bis zu vier "lokale" Spieler beherbergen. Selbst wenn einer der vier lokalen Spieler Kontakt zu einem anderen Spieler über das Internet hat, kann dieser nicht automatisch auch die anderen drei Spieler kontaktieren oder weiß von deren Existenz, ohne dass diese ihn und er sie als Freunde registriert hat. Damit sind also z.B. Freunde der Eltern nicht auch gleichzeitig Freunde der Kinder.
  • "friend codes" anderer Spieler kann man nicht mehr einsehen, wenn sie erst einmal auf der Freudesliste stehen. Ein Kind kann also beispielsweise nicht die Freundesliste der Eltern abschreiben.
  • der Spieler muß während des Spiels sein Stadttor geöffnet haben, damit er Besuch von Freunden empfangen kann.
"Einfach so" klappt das also mit dem Kinder aufreissen nicht.

Zudem kommt, dass fast alle Spieler mit denen wir zu tun haben, gar nicht mit Kindern spielen wollen. Die Stadt in AC:CF ist nämlich viel fragiler als die in den früheren Spielen.

  • durch Herumlaufen trampelt man das Gras kaputt, das sich nur langsam regeneriert
  • durch das "Rennen" über Blumen werden diese ebenfalls kaputt getrampelt, was umso ärgerlicher ist, wenn es sich um seltene und aufwändig gezüchtete Hybriden handelt
Aus diesen Gründen findet man in den einschlägigen Foren eigentlich fast nur Erwachsene, die explizit andere Erwachsene zum Spielen suchen.

Diese ganze Story ist mal wieder ein typisches Beispiel für ignorante Nullchecker, die wie Andy Anderson selbst zugeben, dass sie Ignoranten sind, es aber dennoch nicht lassen können kompletten Blödsinn in die Welt hinauszuposten. Und das wirklich traurige ist, dass es noch viele weitere Ignoranten gibt, die diese "Fakten" dann unreflektiert übernehmen und zur Wahrheit erheben.

Und so, wie Andy Anderson und die anderen Typen auf diesem Photo aussehen ... ich weiß ja nicht vor wem/was man sich da mehr fürchten sollte.

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