Music Collection Software FAIL

It's a maexotic world ...


Die ganzen Music Collection und Abspieltools wie songbird, mediatomb, amarok, rhythmbox, JuK, ampache und noch jede Menge mehr, haben alle 1000 supertolle Features, auf die ich jederzeit gerne verzichten kann. Ich habe nur Musikstücke von meinen eigenen CDs oder freie Downloads, ich habe alle Cover selbst in gleichbleibender Größe und Qualität gescanned und ich habe alle MP3 Tags selbst überarbeitet und normalisiert. Ich brauche keine automatische Cover-Art Suche in 50 verschiedenen Shops, ich brauche keine Links zu 100 social music sites oder sonstwas. Selbst auf die Statistiken und Bewertungen kann ich verzichten.

Was ich aber wirklich gerne hätte - und was ihnen allen fehlt - ist, dass sich die ganzen Software-Schreiberlinge mal zusammensetzen und sich auf ein gemeinsames Datenbank-Schema einigen. Ich habe mittlerweile sicher 5 oder 6 MySQL und sqlite Datenbanken mit immer den gleichen Infos aus immer den gleichen MP3s herumliegen. Insgesamt sind das an die 200-300 MB (und damit deutlich mehr als der Platzbedarf der MP3s) bei ca 50 GB MP3 Files (das nächste Mal schaue ich die Ausgabe von df/du richtig an *seufz*). Dass bei neuen Titeln immer jedes Programm neu über die gesamte Musiksammlung tobt (toben muß), macht es nicht besser.

Was ist so schwer daran, sich für die immer gleichen Tabellen album, artist, song, genre und year auf ein Schema zu einigen und ein collector-Programm zu haben, das die Infos zusammensammelt und dort einträgt. Wobei das Schema doch eh überall gleich ist, meist sogar die Namen, es fehlt eigentlich nur die Möglichkeit es übergreifend zu konfigurieren und dass die Software dann nicht rummault. Und dann können sie alle diese gleichen Tabellen und dieses gleiche collector-Programm benutzen und auf einer einzigen Kern-Datenbasis arbeiten. Sowas spart außerdem jede Menge Arbeit und Code.

Ja, ja, ich weiß. Aber hey! man wird doch mal träumen dürfen.

P.S. Und wenn wir schon einmal dabei sind: Ich würde auch gerne spezifizieren können (in den ID3 Tags), dass Musikstücke auch mehrere Interpreten haben können und dass die jeweils unter beiden einsortiert werden und nicht als "Artist A & Artist B" als ein Artist erscheinen.

Comments

    • Posted byknarf
    • on
    Ich kenne zwar keins der von Dir genannten Tools, weil ich meine eigene Archivierungs- und Abspielsoftware verwende, aber die Problematik ist mir bekannt.

    In der Liste "album, artist, song, genre und year" fehlt die Differenzierung zwischen albumartist und trackartist. Im ID-3-Tag ist das TPE1 und TPE2. Das meiner Meinung nach einer der schlimmsten Fehler im Datenmodell in allen mir bekannten Programmen, die sich irgendwie ID3-tauglich schimpfen.

    Aus http://www.id3.org/id3v2.3.0

    TPE1
    The 'Lead artist(s)/Lead performer(s)/Soloist(s)/Performing group' is used for the main artist(s). They are seperated with the "/" character.

    TPE2
    The 'Band/Orchestra/Accompaniment' frame is used for additional information about the performers in the recording. (Beispiel: "Various Artists")

    Dort ist auch Dein Problem im "P.S." beschrieben. Im Tag ist es also implementiert (wenn auch eher halbherzig), es waere also Sache der Archivierungssoftware, das abzubilden. Aber was verstehst Du genau unter "einsortieren"? Bei album- oder trackartist gehe ich immer von einem Textfilter aus.

    Knarf
    Reply

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